Offsaison

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Mit guter Stimmung stiegen wir in den Zug. Die erste Etappe, war der Zug zwar sehr verspätet, aber im Zug vergingen die zwei Stunden ganz schnell.
Da wir nach 21 Uhr schon in Ernakulam waren, hatten wir bis 23:30 jede Menge Zeit zu überbrücken….
Toilette, Snack s kaufen und es gibt an Bahnhöfen einen extra Frauenwarteraum, den wir nutzten.
Mit meinem blonden Kind hatte ich das volle Aufsehen, des gesamten Raumes…. und als ich hörte der PoornaExpress ist schon am Gleis, suchten wir den Zug.
Der Zug stand da, unbeleuchtet, aber einige machten sich schon zu schaffen ihr Gepäck zu verstauen.
Etwas hin und hergerissen zwischen dem dunklen Zug und dem hellen Bahnsteig. Öffneten wir ein paar Fenster, so das etwas Licht hereinfällt…. Neben uns stand auch ein Zug und es roch entsetzlich nach Pipi! juhu der Toilettenwagen neben uns und man konnte es schön auf die Gleise rinnen sehen!
Uns den Grossen Rucksack hab ich vorsichtshalber mal abgesperrt und ihn kann keiner mehr davon tragen. Elias lag am Anfang bei mir, da wir schon, so als Weisse aufsehen erregten. Aber als ich mir den dünnen BaumwollSari, den ich als Unterlage und Decke nutzen konnte über den Kopf zog, konnten wir nicht tief, aber zumindest etwas schlafen! Trotz das die Ventilatoren auf Hochtouren liefen, war es sehr heiss! Elias ging irgendwann nach oben und schlief dort tief und fest! Ich hatte nur Bedenken das mir jemand mein schlafendes Kind davon trägt!

Mittag kamen wir am Bahnhof Gokarna an! Sah ziemlich ausgestorben aus!
Ein schlecht gelaunter Rikschafahrer brachte uns zum Om beach.
Ausser der einen Unterkunft, die wir uns rausgesucht hatten, war weit und breit nichts anderes geöffnet.
Nicht mal ein kleiner Shop.
Der Strand, wenn er den bei Ebbe wieder da ist, ist zwar sehr schön, aber es ist zu ausgestorben! Und sonderlich wohl fühlte ich mich nicht als wir unter den Augen von einigen Fischern ins Meer gingen und ein paar indischen Touristen, die uns ständig fotografieren wollten.
Ziemlich schwierig liess sich für den nächsten Tag ein Bus ganz früh am Morgen herausfinden um nach Hallo zu kommen.
Doch 3 mal umsteigen und über 10 Stunden im Lokalbus sitzen.
Früh aufgestanden und ohne Frühstück los, weil Gastfreundschaft in der Offsaison kann man nicht erwarten und mit der Rikscha zum Busbahnhof.
Da dort auch ein Bus nach Goa stand nahmen wir kurzerhand den, da mir 4 Stunden im Bus erträglicher erschienen.
In Padnem liess uns der Busfahrer kurz entschlossen früher aussteigen, den so müssen wir den Weg vom Bahnhof nicht wieder zurück ans Meer fahren.
Eine Rikscha brachte uns wieder zu einem Resort, was im Lonely Planet, mit über das Ganze Jahr geöffnet, angepriesen wurde.
Doch der Eigentümer musste erst gefunden werden. Die Rezeption die in einer vergammelten Garage zu finden war erst aufgesperrt und die Zimmer erst hergerichtet.
No breakfast, no Dinner! Dorf nur mit fahrbaren Untersatz erreichbar….
No thank you!
Weiter mit der Rickscha nach Palolem, wo derzeit auch tote Hose ist, aber man am Strand doch noch ein paar Lokale finden kann.
Strand, mal drüber nachdenken wir es weitergehen soll, schlafen!
Der Gedanke “ich will heim“ macht sich immer breiter.

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Über susanneindia

Auf der Suche nach Inspiration für mein weiteres Leben! Mittlerweile, leider aber wahr über 30 Jahre! Stolze Mama eines aufgeweckten Sohns, der nicht mehr allzulange Zeit hat bevor die Schule beginnt! Jobtechnisch ziemlich gebeutelt und in einer ziemlichen Krise! Es war mal mein Herzblut, nur wo ist das hin! In mehreren Beziehungen kläglich gescheitert... Aber das gehört wohl zum Leben dazu! Somit führe ich mit meinem Sohn ein ziemlich selbstbestimmtes und eigenstängiges und unabhängiges Leben... Wobei meine emotionale Unabhängigkeit noch ausbaufähig ist... Und sonst, würde es noch einiges über mich zu sagen geben, aber das erfahrt ihr sicherlich in meinem Blog, natürlich nur wenn ihr ihn regelmäßig lest...

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