Munnar

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Nach einem leckeren Frühstück, Toast mit Marmelade, Sweet Porota und verschiedenen Tees, waren wir frisch gestärkt und bereit für einen Ausflug.
Mit der Rikscha ging es von 1500 m auf 1850 m zuerst durch die Stadt Munnar und dann durch wunderschöne Plantagen, bis zur Topstation.

Ich war echt gerührt von der Schönheit der Natur…
Wir sahen einen riesigen Baum mit vielen Bienenwaben daran. Kein Mensch kommt hinauf um den Honig zu holen 🙂 und die Bienen sammeln wohl fleissig weiter. Vieles ist hier mit Blumen übersät.
In Mitten der Berge gibt es zwei grosse Seen, die aus Regenwasser bestehen. Jetzt während es nicht so viel regnet wird das Wasser angestaut. Während des Monsuns sind die Schleusen geöffnet.
Viele Inder vergnügen sich Samstags und Sonntags darauf und leihen sich Trettboote und bekommen lustige Feststoffrettungswesten dafür angezogen.
Die Strassen sind sehr eng und immer wieder kreuzen Kühe unseren Weg. Auch Gerölllawinen sind keine Seltenheit. Aber auch wenn die Strasse noch so schmal, der Geröllhaufen noch so gross und der Abhang noch so tief ist, alles fährt wild hupend darum herum!
Wir konnten Frauen sehen die den Tee ernten. Sie schneiden mit einer Spezialschere und einem angebauten kleinen Körbchen nur die oberen hellgrünen 3-4 Blätter weg. Nach ca. Drei Wochen kann erneut geerntet werden.
Während des Monsuns müssen teils wohl “Chemikalien“ verwendet werden um aufkommen des Unkraut zu verhindern.
Allerspätestens alle 5 Jahre müssen die Teepflanzen ziemlich arg zurückgeschnitten werden damit sie neu austreiben, den nur die hellgrünen Blätter können für Grünen bzw. schwarzen Tee verwendet werden.

Immer wieder waren an den Breiteren Stellen der Stasse kleine Märkte aufgebaut. Es gab Holzschmuck, geschnittes Obst, natürlich Tee in den unterschiedlichsten Qualitäten zu erwerben.
In Munnar werden auch Schokoladen und Kaffeepflanzen angebaut. darum gab es auch eine Vielzahl an Handmade Schokolade 😉 überall natürlich auch zuerst zum probieren.
LECKER!!!

Auch für einen kleinen Ritt auf dem Pferd waren die Inder für ein paar Rupee s zu haben. Wir betrachteten uns das Schauspiel, welches uns bot. Die Damen in ihren Saris auf Pferden und mitten drin, wir mit unserer hellen Haut, die immer wieder bestaunt und angefasst werden musste.
Eine ältere Dame küsste Elias sogar, verneigte sich Mund machte sich ein Kreuzzeichen!

Der Ausblick war immer wieder unbeschreiblich schön. Die Sicht ist hier meist aber nur nach Regen klar. Trotzdem sooo schön!
Während des Monsuns leben hier manchmal auch wilde Elefanten.
Ich konnte es selbst kaum glauben, aber ich habe Fotos gesehen und konnte auch Schilder davon erspähen. “Elefant crossing!“

Elias und ich konnten an einer Stelle auch direkt durch die Teeplantagen spazieren. Was für ihn der Hit war, den er konnte sich gut verstecken…. Er durfte dann auch wieder ein Grosses Stück das Tuktuk lenken ;).

Zum Schluss besuchten wir noch einen Blumengarten… Von Rosen über Geranien, Kakteen, Oleander, Gerbera, Orchideen soweit das Auge reichte nur Blumen.

Wir betätigten uns dann noch mit einem Fussmarsch in die Stadt und hatten ein super lecker indisches Abendessen… Als Teller dienten uns nur Bananenblätter.
Wow, what a perfect day!

Avatar von Unbekannt

Über susanneindia

Auf der Suche nach Inspiration für mein weiteres Leben! Mittlerweile, leider aber wahr über 30 Jahre! Stolze Mama eines aufgeweckten Sohns, der nicht mehr allzulange Zeit hat bevor die Schule beginnt! Jobtechnisch ziemlich gebeutelt und in einer ziemlichen Krise! Es war mal mein Herzblut, nur wo ist das hin! In mehreren Beziehungen kläglich gescheitert... Aber das gehört wohl zum Leben dazu! Somit führe ich mit meinem Sohn ein ziemlich selbstbestimmtes und eigenstängiges und unabhängiges Leben... Wobei meine emotionale Unabhängigkeit noch ausbaufähig ist... Und sonst, würde es noch einiges über mich zu sagen geben, aber das erfahrt ihr sicherlich in meinem Blog, natürlich nur wenn ihr ihn regelmäßig lest...

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