Der Morgen ist doch noch in Stress ausgeartet…
Obwohl ich echt viel Zeit für unsere Abreise eingeplant hatte, benötigt Rucksack packen und in Indien organisatorisch (auschecken) was erledigen dann doch alles länger. Mit schwerem Gepäck, obwohl ich bei einer Bekannten einiges gelassen habe, verliessen wir den Ashram und bekamen noch voll lieb, einiges für die Reise mit und wurden herzlichst verabschiedet und versprachen bald wieder da zu sein!
Mit dem Tuktuk ging es nach Kayamkolam zum Bahnhof.
Im Bahnhof war nicht viel los, allerdings hatte ich dann doch zu langsam geschaut und Zwei Männer standen vor mir in der Schlange! Nicht weiter schlimm… beim nächsten mal schneller schauen und KEINEN Diskretionsabstand einhalten.
Wieder was gelernt ;).
Ticket und Reservierung, alles war kein Problem.
Warten auf den Zug…. Mit 18 Kilo am Rücken, bei 40 Grad stehen und immer wieder die Überlegung, “nehmen ich den Rucksack runter?“. Aber vom Boden, bekomme ich den nicht so schnell wieder hoch…
Also oben lassen und stehen bleiben.
Mit nur etwas Verspätung kam der Zug dann auch! Von aussen sind die Züge gut mit 2 Klasse, AC, Pantry und Sleeper beschrieben….
Wo allerdings genau die Nummern für Sitzplatz und Abteil stehen ist mir ein Rätsel, am Zug genauso wie am Ticket…
Mal sehen vielleicht finde ich es noch raus!
Durch höchst klimatisierte (Schock war das kalt) Waggons sind wir dann doch zumindest zum Sleeper gekommen.
Das sind nicht klimatisierte Anteile, mit Ventilator und offenen Fenstern (voll cool), die Bänke werden am Abend unten und auf der mittleren Etagen zum schlafen umgeklappt nur ganz oben kann man immer liegen!
Es wird immer mit Essen, Chai und Kalten Getränken durchgegangen und Elias hat es sehr gefallen…. und er wollte gar nicht aussteigen.
Am Bahnhof in Alleppey versuchten wir ein Tuktuk zu erwischen… was ja auch immer so eine Sache für sich ist…
Aber wir fanden ein günstiges der uns auch auf direktem Wege zu unserem Homestay brachte.
Im Mandala Beachhouse wurden wir von einer Deutschen (stellte sich aber erst später heraus) die dort “work away“ macht sehr freundlich empfangen!
Ein Mini Zimmer, aber der Stand und die Hängematten, sowie Schatten von einem Baum direkt vor der Tür!
Am Abend gingen wir mit einem Pärchen an einem leckeren Strassenstand was essen! Alles wird dort ganz frisch direkt auf Rädern zubereitet! LECKER!!!
Am nächsten Tag gab’s lecker Frühstück und nix tun am Stand! Für Elias sind leider die Wellen zu hoch und er kann nicht hineingehen! Es bereitet ihm aber immer wieder Riesen Freude vor den Wellen davon zu laufen… Er spielt am Stand und mit verschiedenen Leuten, zwischendrin Uno und was vorlesen. Perfekt!
Am Abend gab’s noch Lagerfeuer mit Gitarre und Singsang :)!
Und man kann es gar nicht glauben, mit diesem weissen Ding hier links im Bild was aussieht wie ein Sofa fahren die Fischer mit Riesen Netzen hinaus ins Meer… und kommen mit noch dickeren Netzen wieder… paddeln ohne Motor… bei den Wellen für mich unverständlich wie das klappt!
