Die Nacht war einfach zu heiss und die Mücken zu fies, dennoch dauerte unsere nächtliche Ruhe von 19:30 bis gut 08:30 Uhr! Voller Tatendrang stürzten wir uns auf das Frühstück. Bananenblätter und darin Reis gehüllt, mit vielen Gewürzen… kulinarisch am Morgen 1A, aber wer noch nach dem Motto lebt, “was der Bauer nicht kennt….“ hat damit schlechte Karten 😉 somit bleib Elias beim Weissbrot mit Ananasaufstrich… wobei er sich eh so wacker schlägt und von vielen Sachen probiert!
Wir liessen es ruhig angehen, Elias spielte und ich hatte Zeit am Internet herumzufummeln, leider funktioniert die Technik nicht so wie geplant!
Anschliessend wollten wir einen kurzen ;), nicht anstrengenden Trip unternehmen und zwar in die City von Ernakulum! Wieder wurden wir von der Hausherrin und Köchin Asley gut beraten… zuvor zogen wir noch kurz in ein grösseres Zimmer um, weil Asley, unsere Managerin und Mutter selbst von einem Sohn, der Elias prompt vorgestellt wurde, der Meinung war, das Elias mehr Platz brauche 😉 (und ich ein weicheres Bett – yes!).
Ein Tuktukfahrer brachte uns rasant in fast einer Stunde nach Ernakulum. Der Verkehr war wieder halsbrecherisch und auch wenn man sich hinten drauf fährt bleibt keiner stehen.
Wie es wohl wäre wenn man dem BMW oder Audi, die wir heute gesehen haben, hinten drauf fährt, (mit einem Roller oder Tuktuk versteht sich, ja von selbst) ob die auch einfach weiter fahren?
Na ja wir wurden dann in die Lulu Mall bugsiert und zur ausgemachten Zeit pickte uns der Fahrer wieder auf. Retour ging’s ähnlich rasant und der Fahrer sprach immer wieder mit Elias, halb englisch, halb indisch und Elias fleissig in deutsch 😉 ! Trotzdem kam er zu einem Milchriegel, den der Fahrer vom tanken mitgebracht hat. (Nestle is everywhere!)
Bevor wir zuhause ankamen wurden wir noch an einem Folklore Museum vorbei gekarrt und wieder, ich konnte es selbst kaum glauben, wartete der Fahrer geduldig auf uns.
Puh endlich zurück… Hängematte, lesen, Tee, spielen…
Später gingen wir auf Wunsch eines Einzelnen noch in einem Strassenrestaurant etwas essen, welches gut besucht war, aber nicht im Reiseführer stand.
(Als Hinweis für diejenigen die Angst um unsere empfindlichen Mägen haben, ok ich auch ein bisschen. Aber wo viele Leute essen, hab ich gelesen, soll das ein gutes Zeichen sein und die Chance geringer, mit dem empfindlichen europäischen Ding, ein Problem zu bekommen)!
Mär7